Sonntag, 31. August 2014

Färben mit Rainfarn

Blühender Rainfarn eignet sich gut zum Färben. Blütenstände samt Blättern und Stielen, sind schnell auch in größerer Menge gepflückt.
lassen Sie das grob zerkleinerte Kraut über Nacht einweichen. Geben Sie am nächsten Tag die gebeizte Wolle dazu und lassen Sie alles zusammen (WICHTIG! Rainfarn funktioniert nur in Kontaktfärbung, d.h. Kraut und Wolle müssen zusammen in den Topf) ca. 1 Stunde köcheln. Das Ergebnis sollte ein mehr oder weniger gedektes Gelb sein.
Sie wollen Ihre Wolle lieber Olivgrün? Dann lassen Sie alles im Topf und geben einfach ein rostiges (WICHTIG! Rost muss sein, sonst schlägt die Farbe nicht um) Hufeisen mit hinein. Das ganze muss nun noch einmal für eine halbe Stunde köcheln.
Warten Sie, bis sich der Sud und die Wolle darin abgekühlt hat und spülen Sie die Wolle, bis das Wasser klar bleibt.


Samstag, 30. August 2014

Ausstellung Gegenstücke

Heute war ich in Pampin im kulturforum zur Ausstellung Gegenstücke. Die Galerie ist in einer renovierten Scheune untergebracht. Drei Künstler stellen ihre Werke aus, darunter sind beeindruckend realistische Riesengemälde von Svenja Maaß. Einen Kontrast dazu bilden die kleinformatigen Werke von Thorsten Dittrich. Ich kann nicht genau sagen, ob das Zeichnungen oder Malereien in gedeckten Farben sind. Noch dazu beinhalten sie durchaus auch grafische Elemente.
Aufgelockert wird die Ausstellung durch Skulpturen von Juliane Jüttner. Ihr Hauptthema zu dieser Ausstellung ist das klassische Motiv Europa und der Stier. Auch hier beeindruckend realistische Figuren in ganz anderer Darstellung als gewohnt. Zum Beispiel ist der Stier im Tütü zu sehen, wie er mit Europa tanzt.
Sehr gut hat mir die kompetente Führung des, ja wer war er eigentlich? ich nehme an des Besitzers oder Leiters des kulturforums, gefallen.
Dann ging es draußen weiter. Im Garten ist eine dauerhafte Ausstellung verschiedener bildhauerrisch tätiger Künstler zu sehen. Eine wunderschöne Anlage. Zwischen Bäumen, hinter Sträuchern und an kleinen Teichen hatte ich viel zu entdecken. Nicht bei allen Kunstwerken hat sich mir gleich ein Sinn oder eine Bedeutung erschlossen. Man muss sich Zeit nehmen und die Kraft der Fantasie einschalten. Das fällt in der Umgebung dort und in der Ruhe sehr leicht. 
Jedem Kunstinteressiertem, der in der Gegend ist, kann ich das kulturforum in Pampin nur empfehlen.




Freitag, 29. August 2014

Fast fertig

Nun sind sie fast fertig. Fehlt nur noch etwas schleifen und lackieren.


Donnerstag, 28. August 2014

Holzarbeiten

Endlich bin ich dazu gekommen, mit meinen schon lange geplanten Holzarbeiten anzufangen. Zuerst ging es heute an die Stifte- und Notizblock/Zettelhalter. Die groben Vorarbeiten sind fertig. Die Löcher für die Stifte müssen noch größer. Ich denke, es sieht schon ganz gut aus. Vor allem der Mittlere hat Potenzial.


Mittwoch, 27. August 2014

Filzen

Heute habe ich mich zum Filzen durchgerungen. Das ist eigentlich nicht so mein Ding. Aber ich habe zwischen meiner ganzen Schafwolle ein Fließ dabei, das schon von sich aus teilweise stark verfilzt ist. Spinnen geht da nicht mehr. Nun habe ich einfach noch ein bisschen weiter gefilzt. Im Moment ist alles noch sehr nass. Ich hoffe, dass ich die beiden Teile, wenn sie denn getrocknet sind, als Sitzkissen verwenden kann.
 Ich hatte mal ein Zackelschaffließ, da hat das gut funktioniert. Das hatte ich damals einfach in der Waschmaschine bei 60° gewaschen.


Montag, 25. August 2014

Noch mehr Erdnussmännchen

Heute geht es weiter mit Licht und Schatten.
Schon bevor Sie mit dem Zeichnen anfangen, müssen Sie einige Dinge beachten. Dazu gehört, von welcher Seite in Ihrer Zeichnung das Licht kommen soll. Welche Lichtquelle möchten Sie nutzen? Für Landschaften kommen nur die Sonne oder der Mond in Frage. Wollen Sie eine Szene in der Stadt zeichnen, können Sie als Lichtquelle auch auf Straßenlaternen oder Lichtschein aus erleuchteten Fenstern zurück greifen.
Bei den noch sehr einfachen Erdnussmännchen, müssen Sie eine Lichtquelle festlegen. Ich habe hier eine Sonne links oben verwendet.


Licht breitet sich geradlinig aus. Die Lichtstrahlen fallen hier von links oben nach rechts unten.
Die linke Seite der Bank und des Männchens werden deshalb hell von der Sonne angestrahlt, die rechten Seiten liegen im Schatten.
Die schattigen Stellen zeichnen Sie dunkler. Achten Sie bei runden Objekten, wie dem Bauch oder der Nase Ihres Erdnussmännchens, auf fließende Übergänge vom hellsten Licht (Weiß) bis zum tiefsten Schatten (Schwarz).
Überlegen Sie, welche Körperteile dem Licht zugewandt sind und lassen Sie diese Weiß. Arbeiten Sie sich langsam bis zu den dunkelsten Schatten vor.
Verlegen Sie Ihre Zeichenübungen ruhig nach draußen, wenn die Sonne scheint. Schauen Sie den Licht- und Schattenspielen zu. Zeichnen lernen heißt sehen lernen!

Sonntag, 24. August 2014

Schildie II

Heute wurde Schildie die Zweite geboren. Ich habe sie Melinda getauft.
Sie hat einen großen, schweren Stein im Bauch und einen Job als Türsteher (Türstopper). Funktioniert prima.
Anleitung gibts bei  www.dawanda.com/product/67366911-Suesse-Schildkroete


Freitag, 22. August 2014

Bastelidee mit Kindern

In diesen viel zu frühen Herbsttagen macht eine gemütliche Bastelrunde richtig Spaß. Alles was Sie brauchen ist ein Stück Pappe und Wollreste oder Bast.
Legen Sie eine Untertasse auf die Pappe und ziehen Sie einen Kreis. Schneiden Sie den Kreis aus und schneiden Sie rings um den Rand Schlitze hinein, ca. einen Zentimeter tief. Achten Sie darauf, dass Sie eine ungerade Anzahl Schlitze haben. Sonst funktioniert es nicht.
Legen Sie einen Faden durch einen der Schlitze und spannen Sie ihn über die Pappscheibe zum gegenüber liegenden Schlitz. Führen Sie den Faden hinter der Scheibe nach rechts zum nächsten Schlitz. Holen Sie den Faden durch den Schlitz nach vorn und spannen Sie ihn wieder über die Vorderseite der Pappe zum gegenüberliegenden Schlitz. Dort angekommen führen Sie den Faden nach hinten, weiter nach rechts und durch den nächsten Schlitz wieder nach vorn und zum gegenüberliegenden Schlitz. So machen Sie weiter, bis Sie den Faden durch alle Schlitze gezogen haben. Größere Kinder können das auch schon allein.
Jetzt können Sie mit Ihren Kindern oder Enkeln einen Woll- oder Bastfaden in Spiralen um den Mittelpunkt (Den Punkt, wo sich alle Fäden treffen und überkreuzen.) zu flechten.


Es geht leichter, wenn Sie den Fadenanfang lose um eine Sicherheitsnadel knoten. Ist das Ende Ihres Fadens nahe, flechten Sie einfach den Anfang des nächsten Fadens mit ein.
So entstehen schnell bunte Untersetzer für alle Gelegenheiten

Noch ein Tipp: Nehmen Sie für kleine Kinder (4 bis 5 Jahre), dicke Wolle oder dünne Wolle doppelt. Dann geht es schneller und die Geduld der Kleinen wird nicht übermäßig strapaziert.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Donnerstag, 21. August 2014

Schön bunt

Bei mir sieht es heute so aus:


Zwar nicht der Saison entsprechend, aber schön bunt.

Mittwoch, 20. August 2014

Zeichnen lernen mit Erdnussmännchen - weiter geht's

Bisher waren Ihre Erdnussmännchen relativ einfache, flache Figuren. Eigentlich bestanden sie nur aus Umrissen. Das wollen wir heute ändern.
Um den Eindruck von Körperlichkeit und Tiefe auf ein zweidimensionales Blatt Papier zu bekommen, nutzen Sie Schattierungen in verschiedenen Abstufungen. Von Weiß arbeiten Sie über Graustufen, bis zu Schwarz als Umriss oder tiefsten Schatten. Weiß auf einem Blatt Papier hat die Eigenschaft, diese Stelle optisch anzuheben. Schwarze Stellen senken sich in die Tiefe.
Diese Eigenschaft machen Sie sich beim Zeichnen zunutze. Sie haben verschiedenen Möglichkeiten.

Beim linken Männchen habe ich die Schatten durch Schummern (Die ganze Bleistiftspitze liegt auf dem Blatt. Durch kreisende oder strichförmige Bewegungen wird Grafit breitflächig aufgetragen.) angelegt. Die Ränder, die Stellen der Figur, die am weitesten hinten sind, sind am dunkelsten. Der Bauch und die Oberseite der Schuhe, die Körperteile, die Ihnen am nächsten sind, habe ich am hellsten gelassen. So werden sie optisch angehoben und scheinen aus dem Papier herauszuragen.
Bei der rechten Erdnussdame habe ich den gleichen Effekt durch Schraffieren erreicht. Je dichter Sie die Striche setzen, umso dunkler erscheint die Fläche. Noch dunkler wird es, wenn Sie kreuzweise noch eine Schicht Striche darüberlegen (Kreuzschraffur).
Als dritte Möglichkeit, hier ohne Abbildung, können Sie Punkte setzen. Je dichter Sie die Punkte zeichnen, umso dunkler erscheint die Stelle auf dem Papier.
Welche der Techniken Sie bevorzugen bleibt Ihnen überlassen. Probieren Sie alle aus und finden Sie so heraus, was Ihnen am meisten liegt. Mein Favorit ist das Schummern, aber das ist Geschmacksache.
Das sieht nun schon recht ordentlich aus. Es geht aber noch besser.



Beim linken Erdnussmännchenhabe ich mit Weiß noch einige Stellen hervorgehoben. Man nennt das Weißhöhung. Diese Stellen treten in den Vordergrund und heben den Körper noch mehr nach oben. Als positiven Nebeneffekt beleben Sie die Figur. 
Zusätzlich habe ich den geschummerten Schatten verwischt. Das geht mit einem Papierwischer, Papiertaschentuch, Lappen, Wattestäbchen oder einfach Ihrem Finger.
Hier einige Möglichkeiten, wie Sie Schattierungen anlegen können:
Und nun ran an die Stifte. Bringen Sie Tiefe in Ihre Zeichnungen. Lassen Sie die Bäuche Ihrer Erdnussmännchen richtig dick und rund werden.

Dienstag, 19. August 2014

Bauarbeiten

Heute habe ich angefangen, den Lehm zu verarbeiten. Ich will damit die Fehlstelle in der Decke des einen Ausstellungsraumes füllen. Und da die Küche nebenan auch irgendwann renoviert werden soll, habe ich da auch gleich angefangen, die Wände auszubessern.  
Ich hatte von der Lehmbauweise nicht so wirklich viel Ahnung, jedenfalls praktisch nicht. So habe ich einfach probiert, wieviel Stroh rein muss und wie feucht die Pampe am besten ist. Gut ist auf jeden Fall, wenn ich den Brei richtig schön durchknete, wie Kuchenteig. Dann läßt er sich am besten verteilen und bleibt auch da, wo er hin soll. Und ganz wichtig: den Untergrund vorher nass machen, dann hälts besser.
Die erste Schicht ist geschafft und muss nun trocknen.

Montag, 18. August 2014

Erste Herbstboten

Mir war gestern so herbstlich. Da habe ich aus bunten Wollresten und Perlen diese Igel gebastelt.


Samstag, 16. August 2014

Zeichnen lernen: Erdnussmännchen

Zeichnen Sie bei langweiligen Telefongesprächen auch Strichmännchen? Versuchen Sie sich einmal an Erdnussmännchen. Sie sind niedlich, dick, dünn, hässlich, wütend, lieb, monströs. Ganz wie Sie wollen. Solche kleinen Übungen sind gut um die Finger zu lockern, bevor Sie sich an Ihre eigentliche Zeichnung setzen. Üben Sie damit richtige Proportionen, Gesichtsausdrücke oder Körperhaltungen. Vielleicht gestalten Sie mit den lustigen Kerlchen einen kleinen Comic. Sie sind einfach und schnell gezeichnet. Zeichen Sie so viele Einzelheiten dazu, wie Sie möchten. Haare, Kleidung, Accessoires oder Hintergründe.
Probieren Sie einmal aus, wie viele verschiedene Typen von Erdnussmännchen Sie zeichnen können.
Oder bringen Sie Farbe ins Spiel, machen Sie die Welt der Erdnussmännchen bunt.
Sind Sie Zeicheneinsteiger? Dann sind solche kleinen Zeichnungen ideal, um sich mit den Materialien vertraut zu machen. Probieren Sie Männchen mit harten und weichen Bleistiften zu zeichnen. Benutzen Sie Filzstifte, Marker, Kugelschreiber usw..
Nächste Woche zeige ich Ihnen, wie Sie mit Schattierungen die Bäuche Ihrer Erdnussmännchen richtig rund werden lassen.
Viel Spaß beim Zeichnen!

Donnerstag, 14. August 2014

Wußten Sie schon, dass...

... die Maler früher ihre Farben in Muschelschalen gemischt haben? Genauer gesagt in der Malermuschel. Sie trägt diesen Namen aus gutem Grund. Pastöse Farben wurden, wie heute auch noch, auf Holzpaletten gemischt. Das geht mit flüssigen Farben wie Wasserfarben oder vielen Pflanzenfarben nicht. Sie würden herunterlaufen. Also behalf man sich mit den geöffneten Schalen der Unio pictorum, der Malermuschel. Durch die Perlmuttschicht auf der Oberfläche der Innenseiten, ist diese sehr glatt und wasserabweisend. Dazu kommt die handliche Größe und Form der Muschel. Ein perfektes Gefäß zum Farbenmischen.
Ich habe heute zufällig in einem ganz kleinen See hier in der Nähe leere Muschelschalen gefunden. Unter den vielen Teichmuscheln war auch eine Malermuschel. Das ist merkwürdig, normalerweise leben diese Tiere nur in leicht fließenden Gewässern und einigen wenigen Seen.
Die aufgeklappte  Muschel ganz oben ist die Malermuschel.


Mittwoch, 13. August 2014

Zeichnen lernen

Wenn Sie zeichnen lernen möchten, haben Sie verschiedenen Möglichkeiten. Sie können es im stillen Kämmerlein allein versuchen. Dieser Weg ist sehr lang, mühsam und oft nicht von Erfolg gekrönt. Manch einer kommt dann auf die Idee sich Bücher oder Zeitschriften zu kaufen. Das ist eine gute Idee, vorausgesetzt, Sie arbeiten diese Bücher auch gewissenhaft durch. Wenn das Buch nach zweimaligem Durchblättern im Regal landet, nützt es Ihnen nichts.
Vielleicht kennen Sie Jemand, der gut zeichnen kann. Bitten Sie ihn um Rat und Hilfe.
Oder Sie suchen sich im Internet Workshops und Kurse. Hier können Sie sich auch mit  Gleichgesinnten austauschen. Foren oder soziale Netzwerke, wie facebook oder google+, bieten Ihnen reichlich Gelegenheit  dazu.
Eine weitere Möglichkeit ist der Besuch eines Kurses an einer Volkshochschule in Ihrer Nähe. Hier lernen Sie andere Zeichenneulinge aus Ihrer Umgebung kennen. Oft organisieren die Kursleiter kleine Ausstellungen der Werke, die während des Kurses entstanden sind.
Ein kleiner Tipp zum Schluss: Kunst liegt immer im Auge des Betrachters. Wichtig ist, dass Ihnen Ihr Bild gefällt und Ihnen das Zeichnen Spaß macht.

Dienstag, 12. August 2014

Kleine Soldatenara

Diese Bleistiftzeichnung einer Kleinen Soldatenara habe ich gezeichnet, als ich noch zur Schule ging. Das muss in der 9. oder 10. Klasse gewesen sein. Also schon vor einer ganzen Weile. Auch damals habe ich schon versucht, alles so genau wie möglich aufs Papier zu bringen. Die Zeichnung ist noch sehr flach, sie hat keine Tiefe. Wie ich mit Licht und Schatten Räumlichkeit in eine Zeichnung bekomme, wusste ich damals noch nicht. Ich mag diese Zeichnung trotzdem sehr gern.


Montag, 11. August 2014

Eidechsenstein

Dieser Stein mit der Eidechse ist ideal, um die Tischdecke oder das Papier davon abzuhalten, durch die Gegend zu fliegen. Manchmal ist er einfach nur dekoratives Beiwerk.
Ursprünglich war es ein ganz normaler Stein, der irgendwo herumlag. Im Vorbeigehen rief er mir zu: Nimm mich mit! Hab ich gemacht. Ich habe ihn außerdem noch schön gewaschen und ihn mit durchsichtiger Acrylfarbe grundiert. Die Eidechse ist mit Acrylfarbe entstanden. Durch den aufgemalten Schatten, hebt sich das Tier vom Stein ab. Es sieht so aus, als ob tatsächlich eine Eidechse auf dem Stein sitzt und die Sonne genießt.


Samstag, 9. August 2014

Schildie

Schildie ist fertig. Und damit sie nicht so allein ist, habe ich gleich noch eine angefangen.
Die meisten Tiere sind gehäkelt. Ich habe diese Schildkröte gestrickt, weil das bei mir schneller geht und mir einfach mehr Spaß macht. Nur den Panzer habe ich aus sechseckigen Granny-Squares gehäkelt. Sechseckige Squares mag sich etwas merkwürdig anhören, aber mit Quadraten wird der Panzer nicht rund.


Freitag, 8. August 2014

Schildkröte

Nachdem im Moment alle Schildkröten häkeln, hab ich angefangen eine zu stricken. Zur Zeit irrt sie noch etwas kopflos umher, aber das werde ich heut oder morgen ändern. Ich stelle sie dann hier vor.


Donnerstag, 7. August 2014

Holzdekoration

Nach der ganzen Wolle musste ich heute etwas anderes machen. Die vor einiger Zeit angefangenen Holztiere fielen mir ein.

So ein bisschen sehen die schon nach Weihnachten aus. Ich könnte noch Teelichthalter dran bauen, dann ist es definiteiv Herbst- und Weihnachtsdeko.

Mittwoch, 6. August 2014

Lose Wolle trocknen

Ich hatte beim Färben noch einen Teil lose Wolle dabei, damit sich die Aktion auch lohnt. Die gesponnene Wolle im Strang geht leicht zu trocknen. Ich hänge sie kurzerhand an die Wäscheleine. Mit der losen Wolle ist das anders. Die kann man nicht so einfach aufhängen. Hinlegen ist auch nicht so gut, weil die untere Wolle nicht trocknet. Ich hatte sie schon auf Backroste gelegt und die dann auf Steine. Das ging schon etwas besser.
Jetzt im Frühjahr hatte ich beim Heuballenauswickeln eine Idee. Aus dem Netz habe ich eine Hängematte gebastelt, in der nun meine lose Wolle ganz entspannt trocknen kann. Gut belüftet von oben und unten.


Montag, 4. August 2014

Färben mit Johanniskraut II

Das Johanniskraut hat so seine Tücken. Da habe ich eine Probefärbung mit einer kleinen Schafwolllocke gemacht. Ein wunderschönes dunkles Lila.

Die Farbe ist auf dem Foto schlecht zu erkennen.
Letztes Wochenende habe ich den Großversuch gestartet und es ist wieder so ziemlich alles schiefgelaufen. Nix Lila es wurde wieder Gelb. Bis auf die Stellen, die direkten Kontakt zum Kraut hatten. Das Kraut hatte ich in zwei kleinen ehemaligen Mandarinennetzen. An den Stellen ging die Farbe schon ins Lila.
Ich stehenden Fußes auf die Wiese und noch Johanniskraut gepflückt und noch mit in den Topf gegeben.
Das Ergebnis sehen Sie auf dem Foto:
Die linke Wolle ist die mit dem Johanniskraut gefärbte. Rechts habe ich im dritten Zug mit Krapp gefärbte Wolle mit grau verzwirnt. Die Farben sind eigentlich dunkler und kräftiger. Ich geb ja zu, es ist nicht die Wunschfarbe geworden, aber so schlecht finde ich die Farbe eigentlich auch nicht.
Ich habe schon wieder eine Idee, doch noch zu meiner lila Wolle zu kommen. Es könnte klappen, wenn ich im Einweckglas färbe. Das werden allerdings nur kleine Mengen. Im Moment ist mir sowieso die gewaschene weiße Wolle ausgegangen und mit dem Johanniskraut sieht es auch nicht mehr so gut aus. Ich glaube, ich muss das aufs nächste Jahr verschieben.

Sonntag, 3. August 2014

Anleitung

Ich habe eben die Anleitung, wie man 2 Socken am Stück mit einer Rundstricknadel strickt fertiggemacht. Sie finden Sie unter Anleitungen. Über Feedback würde ich mich freuen. (Habe ich es verständlich genug erklärt?)

Samstag, 2. August 2014

Mexikanische Minigurken

Es gehört hier zwar eigentlich nicht so wirklich hin, aber ich muss einfach mal ein Foto von  meinen mexikanischen Minigurken zeigen. Der Name hält was er verspricht. Auf dem Foto ist die Ernte eines Tages von zwei Pflanzen. Eine delikate Nascherei und nette Deko.

Freitag, 1. August 2014

Färben mit Johanniskraut

Ich färbe sehr gern und viel Wolle und Eier mit Naturfarben. Eine Ecke in meinem Garten ist für Färbepflanzen reserviert und auf der Obstwiese hinter der Scheune wächst Johanniskraut und Rainfarn fröhlich vor sich hin.
Färben mit Johanniskraut ist besonders spannend. Im ersten Jahr, als ich es versucht habe, Bekam ich wunderschöne dunkellila Wolle, einen wirklich tolle Farbe. So was wollte ich im nächsten Jahr wieder haben. Meine Enttäuschung war groß, als ich gelbe Wolle aus dem Topf holte. Was war das? Auf Nachfrage bekam ich überall die Antwort Johanniskraut färbt Gelb.
Ich habe viel experimentiert, ich wollte dieses Lila. Essig zugegeben, mit der Temperatur gespielt, gebeizt, nicht gebeizt, eingeweicht, lange eingeweicht, nicht eingeweicht, getrocknet, frisch verarbeitet, nichts half, die Wolle wurde immer wieder Gelb.
Die letzten Zwei Jahre habe ich das Johanniskraut ignoriert und es blühen lassen.
Vor ein paar Tagen nun schob es sich mir wieder ins Blickfeld. Es ist ja nun fast abgeblüht und es hängen schon erste Samen dran. Die Farbe der abgestorbenen Blüten und Samenstände gab mir zu denken. Dann der wilde Entschluss: Du probierst es noch einmal!
Ein paar Stängel waren schnell abgestreift. Ich hatte eine bunte Mischung aus frischen Blüten, abgestorbenen Blüten, Samen und ein paar Blätter waren auch noch dabei. Das ganze habe ich einen Tag einweichen lassen und dann mit ein paar Tropfen Essig aufgekocht und etwas köcheln lassen. Ein Büschel Wolle kam auch gleich noch dazu. Und oh Freude - die Wolle wurde wieder lila!
Wahrscheinlich muss man, wenn man dieses Lila haben möchte, warten, bis das Johanniskraut fast abgeblüt ist. Ich habe gleich noch eine größeren Topf aufgesetzt und Wolle liegt auch schon in der Beize (Ich nehm immer die Kaltbeize AL). Die Farbbrühe sieht gut aus. Ich werde versuchen, damit in der Mikrowelle zu färben. Das Ergebnis zeige ich hier in ein paar Tagen.
links das Gelb der letzten Jahre, rechts ein dunkles Lila im 1. Jahr