Freitag, 5. Dezember 2014

Schneekugel

Um diese Jahreszeit schnitze ich gern kleine Reifentierchen. Dieses Reh hab ich mitsamt einer Winterlandschaft in eine Acrylkugel gestellt.
Reifentiere werden aus gedrechselten Ringen hergestellt. Diese Ringe (Reifen) werden vom Drechsler so bearbeitet, dass die äußere Form, der Umriss, des Tieres schon vorgegeben ist. Dazu ist eine Menge Erfahrung und handwerkliches Geschick erforderlich. Nur einige wenige Menschen beherrschen heute noch dieses traditionsreiche Handwerk. Ich beziehe meine Reifen immer direkt aus dem Spielzeugmuseum in Seiffen.
Zum Schnitzen wird ein Stück des Reifens abgespalten. Man muss nur darauf achten, dass es ungefähr der Breite des Tieres entspricht. Dann kommen die Feinarbeiten. Kopf und Hals werden schmaler, die Flanken müssen ausgearbeitet werden und die Beine werden verfeinert und vereinzelt. Je nach Lust und Laune schnitze ich die Details feiner oder auch nicht.


Donnerstag, 27. November 2014

Anleitung schreiben

Wenn ich eine Anleitung zum Stricken oder Häkeln schreiben möchte, fängt alles im Kopf an. Dann geht's ans erste Probieren. Wieviel Maschen brauche ich usw. . Natürlich wird alles genau aufgeschrieben und aufgezeichnet. Meistens funktioniert dieses erste Teil noch nicht so richtig. Also alles wieder aufräufeln und neu starten. Das Aufgeschriebene muss angepasst werden. Meistens nehme ich die Notizen vom letzten Versuch und verbessere sie. Das erhöht nicht gerade die Lesbarkeit, aber wenn ich in einer kreativen Phase bin, nehme ich mir nicht die Zeit, alles noch einmal sauber aufzuschreiben. Das mache ich dann ganz zum Schluss oder wenn es zwischendurch gar nicht mehr geht und ich mich selber nicht mehr zurechtfinde.
Zwischendurch mache ich viele Fotos. Hauptsächlich zu den kniffligen Stellen des Projektes.
Wenn dann alles schick ist und zusammenpasst, wird auch die Anleitung nochmal ordentlich abgeschrieben und die Fotos eingefügt. Gern gebe ich die Anleitungen an Bekannte zum Ausprobieren. Wenn die damit gut arbeiten können und das ok geben - dann, ja dann ist sie endlich fertig: meine neueste Anleitung!


Dienstag, 25. November 2014

Sonntag, 23. November 2014

Das war Papenbruch

In Papenbruch gab es viel zu entdecken. Über mehrere Räume eines alten Gehöfts verteilt, boten Kunsthandwerker der Region ihre Ware an. An den liebevoll gestalteten Ständen fand so mancher ein passendes Weihnachtsgeschenk oder kleines Mitbringsel.
Spannend fanden die Besucher bei mir, dass ich da saß und gleich zwei Socken auf einer Rundstricknadel gestrickt habe. Wie das wohl geht?
Anschließen oder zwischendurch noch eine Pause in der Küche, bei selbstgebackenem Kuchen. Für alle, die es lieber deftig mögen, gab es auch Bratwurst und Co.
Ich denke, es war für alle, Aussteller wie Besucher, ein gelungener Tag. So richtig geeignet als Startrampe in die Adventszeit.

Freitag, 21. November 2014

Für morgen

Heute war ich hauptsächlich mit Packen für morgen beschäftigt. Ich will nach Papenbruch bei Wittstock. Dort ist ein Tag des offenen Atteliers. Ich war noch nie da, es soll aber sehr schön sein und es war nicht einfach, da reinzukommen. Na jedenfalls, das Auto ist vollgestopft und ich voller gespannter Erwartung.
Übrigens, der Focur Turnier macht sich sehr gut als Lastesel.

Montag, 17. November 2014

Adventsgesteck einfach selber basteln - eine kleine Anleitung

Bis zum 1. Advent ist es nicht mehr weit. Gemütliche Abende und Wochenenden bei Kerzenschein, Kakao und Plätzchen. Wie wäre es, wenn Sie sich dieses Jahr Ihr Adventsgesteck selber basteln? Es geht ganz einfach, ist preiswert und macht dazu noch Spaß.
Sie brauchen: 1 flache Schüssel, Sand oder Steckmasse, Tannenzweige, Moos, Kerzen oder Teelichter mit Kerzenhaltern bzw. Teelichtgläsern, dazu jede Menge Kreativität und Ideen. Zum Dekorieren verwenden Sie, was Ihnen am besten gefällt. Zapfen von Nadelbäumen, Kastanien, Bucheckern, Rindenstücke, Trockenblumen, Schleifen, Kugeln aus verschiedenem Material, getrocknete Scheiben von Zitronen oder Apfelsinen oder was auch immer Sie möchten.
Jetzt geht's los:
  •  Füllen Sie die Schüssel mit Sand oder schneiden Sie die Steckmasse mit einem Messer so zurecht, dass sie die Schüssel ausfüllt.
  • Schneiden Sie die Tannenzweige auf die richtige Länge und stecken Sie sie in den Sand, bzw. die Steckmasse. Falls der Sand nicht komplett mit Tannengrün abgedeckt ist, stecken Sie noch Moos zwischen die Zweige.
  • Als nächstes stecken Sie die Kerzenhalter an passende Stellen. Verwenden Sie Halter mit genügend großen Tellern und einem Dorn zum einstecken in den Sand /Steckmasse. Achten Sie darauf, dass die Kerzen gerade und sicher stehen und genügend Abstand zu den Zweigen haben.
  • Wenn Sie Ihr Adventsgesteck lieber mit Teelichtern schmücken wollen, verwenden Sie bitte Teelichtgläser. Wenn Sie hohe Gläser benutzen, ist die Brandgefahr am geringsten.
  • Alternativ können Sie auch eine elektrische Lichterkette verwenden.
  • Jetzt kommt der spaßige Teil. Verteilen Sie die Dekoration auf den Zweigen. Achten Sie wieder auf genügend Abstand zu den Kerzen!
Vorsicht! Lassen Sie brennende Kerzen und Teelichter nie ohne Aufsicht.
Achten Sie auf einen festen Stand Ihres Adventsgestecks.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe Adventszeit  im Kerzenschein Ihres Adventsgesteckes.

Sonntag, 16. November 2014

Ausstellungseröffnung

Aktuell läuft sie noch, meine Ausstellung Weihnachten und Winter. Im Moment ist eine kleine Pause. Der Schwarm, der gleich um 13.00 Uhr hereinschwappte ist wieder raus.
Mit den ganzen warm leuchtenden Teelichtern und bei Kaffee und Lebkuchen ist es hier richtig schön gemütlich. Vor allem, bei dem Wetter draußen.
Die Teelichthalter und vor allem Wolle, Mützen und Socken sind der große Hit. Der "Prignitzer" war auch schon da. Alle Besucher staunen, dass es bei mir auch noch etwas anderes als Eier gibt.



Die Ausstellung bleibt noch bis Ende Februar stehen.