Sonntag, 25. Mai 2014

Weißer Mohn

Ich habe heute, als ich mit meinen Hunden unterwegs war, diese weißen Mohnblumen gefunden. Sie stehen mitten in einem Feld von rotem Mohn. Hat Mutter Natur da etwa die Farbe vergessen oder war sie alle?
Ansonsten sehen die Blüten völlig normal aus, nur eben weiß.

Freitag, 23. Mai 2014

Hurra, er ist fertig!

Heute hat er nun sein Fell bekommen, unser Flitzie. Es ist zwar nur aus Abtönfarbe, sieht aber trotzdem toll aus. Finde ich jedenfalls.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Wer hat eigentlich die Porträtmalerei erfunden?

Dumme Frage, wird mancher sagen, aber es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Ich hoffe, diese hier gehört nicht dazu.
Bis in die Gotik hinein wurden Menschen und auch Landschaften sehr unreal, sehr flach gezeichnet und gemalt. Einen wirklichen Gesichtsausdruck gab es nicht.
Erst in der Renaissance begannen die Künstler, ihre Umgebung und die Natur genauer zu betrachten und diese Beobachtungen in ihre Werke einfließen zu lassen. Teilweise wurden sogar (obwohl es streng verboten war) Leichen exhumiert und seziert, nur um die Anatomie des menschlichen Körpers besser studieren zu können.
Ein Porträt von sich malen zu lassen, kam in Mode. Dabei wurde stundenlanges, lästiges Modellsitzen in Kauf genommen. Auch Selbstporträts waren bei den Meistern und ihren Schülern sehr beliebt. Der wohl bekannteste deutsche Maler der Renaissance war wohl Albrecht Dürer. Sicherlich kennt ihr seinen Hasen oder die betenden Hände. Natürlich hat auch er Porträts gemalt. Hier ein Selbstporträt: sehr schön ist die Schattierung seiner linken Gesichtshälfte zu erkennen.

Ganz bewusst setzten die Maler nun auch die Wirkung von Licht und Schatten ein, um die Gesichter auf der Leinwand plastisch erscheinen zu lassen. Akribisch wurde jeder Muskel gezeichnet bzw. gemalt, Gesichtsausdrücke festgehalten.
Schaut Euch einfach mal im Internet um oder geht in eine Galerie oder ein Museum. Von den alten Meistern können wir auch heute noch viel lernen.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Textilkunst

Cumlosen ist ein Dorf gleich hinter dem Elbdeich. Hier trifft das moderne Leben auf historische Fachwerkhäuser und riesige, alte Eichen. Noch bis 1. Juni kann man hier eine Ausstellung textiler Kunstwerke in der Galerie Rolandswurt bewundern. Es sind ein paar interessante Stücke zu sehen. Mich hat vor allem diese bunte, super gearbeitete Patchworkdecke beeindruckt.

Neu war für mich, dass es sogar Patchworkgardinen gibt. Sehr schön waren auch die gewebten Wandbehänge/Gardinen und die bemalten Seidenschals.
Die Ausstellung ist zwar nicht sehr groß aber durchaus sehenswert. Wer in der Gegend ist, sollte einfach mal reinschauen.


Dienstag, 20. Mai 2014

Die Arbeit eines Tages

Gestern haben ein Bekannter von mir und ich einen Styroporklotz in einen Hund verwandelt. Er soll auf dem Umzugswagen für unseren Hundeverein sitzen. Die Vorbereitungen liefen natürlich schon länger, aber die eigentliche praktische Arbeit mit Styropor und Gips haben wir gestern erledigt.
Die groben Umrisse hat mein Bekannter mit der Kettensäge ausgeschnitten. Das ging sehr gut und vor allem schnell. 
Als wir vor zwei Jahren die Styroporpuppe gebaut haben, haben wir alles noch mit Handsäge und Messern geschnitzt.
Mit einer Drahtbürste habe ich mich dann an die Feinarbeiten gemacht. Auf dem Hof lag inzwischen eine dicke "Schneedecke". Als das endlich zur Zufriedenheit geschafft war, war es Abend.
Damit unser Flitzi auch so richtig schick aussieht, hat er noch eine Gipshaut bekommen. So kann ich ihn besser streichen. Ausserdem konnte ich so das Gesicht, vor allem die Schnauze, noch besser modellieren.
Endlich geschafft:
Inzwischen war es finstere Nacht geworden. Nun muss er nur noch richtig durchtrocknen und dann bekommt er noch ein schönes farbiges Fell.


Sonntag, 18. Mai 2014

Eine kleine Meise wird erwachsen

Für jedes Vogelkind kommt der Moment, wo es sein Nest, seine Kinderstube, verlässt. Die Eltern füttern es noch ein paar Tage und dann zieht es hinaus in die weite Welt. Das Abenteuer Leben beginnt. Gestern war es nun für diese kleine Kohlmeise soweit.





Auch für mich ist diese Zeichnung ein neuer Anfang, eine neue Herausforderung. Ich habe mir vor kurzem ein Grafiktablett angeschafft. Man muss ja mit der Zeit gehen. Das Meisenkind ist nun mein erster Versuch damit zu zeichnen. Es ist mit Sicherheit noch nicht vollkommen, aber ich bin ja lernfähig. Ich werden noch ein paar Zeichenprogramme probieren. Jetzt eben habe ich mit GIMP gearbeitet.
Meine Zeichenstifte werde ich deshalb nicht an den Nagel hängen.

Samstag, 17. Mai 2014

Kennt Ihr das auch?

Jedes mal, wenn ich mich in der Öffentlichkeit präsentiere, sei es bei einer Vernissage, auf Kunsthandwerkermärkten oder wo auch immer, kommen die gleichen Fragen. Ich warte inzwischen schon drauf.
  1. ... und davon kann man leben?
  2. Meine Tochter malt auch.
  3. Ich habe an der VHS malen gelernt.
  4. Das haben wir im Kindergarten auch schon gemacht.
  5. Woran erkennt man, dass das Kunst ist?
  6. Was soll das darstellen?
  7. ... Ideen muss man haben.
  8.  Wie lange haben Sie dafür gebraucht?
  9. Und was machen Sie beruflich?